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Probefahrt -- Beratung und Rechtliches

Probefahrt -- Beratung und Rechtliches

Probefahrt & Beratung

 

Probefahrt mit einem Elektro Dreirad Roller für Senioren

 

Mit einer Probefahrt können Sie Ihr Elektro Seniorenmobil wirklich beurteilen. In Gummersbach, nähe Köln stehen alle Econelo Elektro Dreirad Roller für Sie bereit.

  • Testen Sie verschiedene Elektro-Kleinkraft-Dreiräder in : 51645 Gummersbach -Ahestr. 1

    Die Firma ECONELO bringt eine kleine aber feine Auswahl von Elektrorollern auf den Markt, die Ihnen im Alter oder mit einer Gehbehinderung umweltfreundliche Mobilität im Nahbereich ermöglichen. Unsere Elektrofahrzeuge, mit Ausnahme des Kabinenrollers, können Sie mit einer einfachen Mofa-Prüfbescheinigung fahren.

    Wenn Sie vor 1965 geboren sind, brauchen Sie gar keinen Führerschein. Beratung und Probefahrten an unserem Stammsitz in Gummersbach, vereinbaren Sie ganz einfach über das untenstehende Kontaktformular oder telefonisch.

    Probefahrt mit unseren Elektro Dreirad Rollern  S1000

    Bei einer Probefahrt auf unserem Firmengelände in Gummersbach können Sie ganz einfach testen, ob einer unserer Elektroscooter als Mobilitätsunterstützung für Sie in Frage kommt. Beide Typen sind mit hochklappbaren Armstützen ausgestattet, so dass das Ein- und Aussteigen auch mit einer Gehbehinderung einfach ist. Niedrige Einstiegshöhe, bequeme, verstellbare Sitze und die übersichtlich am Lenker angebrachten Bedienelemente ermöglichen das Fahren auch mit körperlichen Einschränkungen. Sie brauchen keine Pedale zu bedienen, alle Funktionen sind durch Handhebel steuerbar.

    Wir weisen Sie auch gerne in die Bedienung und Nutzung des LED-Displays am Lenker ein, dass Sie mit allen wichtigen Informationen versorgt. Nach einer Einweisung und Probefahrt gehen Sie bestens gerüstet mit Ihrem genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen E-Mobil auf große Fahrt!

  • Ausstattungen der Elektro Seniorenmobile von ECONELO

    Bei Ihrer Probefahrt in Gummersbach stellen wir Ihnen unterschiedliche Modelle sowie Zusatzausrüstungen vor. So können Sie durch persönliches Kennenlernen entscheiden, welches Fahrzeug am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Brauchen Sie einen hohen Sitz für besseren Halt? Führen Sie Gehhilfen mit und brauchen Halterungen dafür? Möchten Sie sich mit einer Windschutzscheibe vor Fahrtwind und Spritzwasser schützen? Wünschen Sie sich gute Unterhaltung durch selbst ausgewählte Musik aus einem MP3-Player? Haben Sie öfter größere Einkäufe oder andere Gegenstände zu transportieren? Dann können Sie auch eine Probefahrt mit Anhänger bei uns machen, um zu sehen, wie Sie mit dem kleinen Gespann zurechtkommen. Wir beraten und unterstützen Sie bei Ihrer Entscheidung für Ihr individuelles Elektro Seniorenmobil.

    Wetterfest unterwegs mit dem ECONELO Kabinenroller mit 45 km/h

    Wenn Sie noch etwas schneller und vor allem wetterunabhängig unterwegs sein wollen, dann entscheiden Sie sich für einen der Elektro Dreirad Roller für zwei Personen. Unser Elektro-Kleinkraft-Dreirad mit Dach über dem Kopf gibt Ihnen noch mehr Unabhängigkeit, weil Sie auch bei Regen und Kälte damit sicher unterwegs sind. Für unsere Kabinenroller mit 45km/h brauchen Sie den Führerschein AM oder einen höherklassigen. Sie dürfen den Kabinenroller also auch mit einem Motorrad- oder Autoführerschein fahren. Auch das Elektro-Kleinkraft-Dreirad mit Kabine vereinigt alle Bedienelemente am Lenker, so dass Sie keine Pedale zu betätigen haben. Eine elektrische Heizung macht das Fahren auch bei kalten Temperaturen zu einer angenehmen Fortbewegungsart. Das Tempo der Kabinenroller von bis zu 45 km/h lässt Sie auch bei längeren Strecken schnell ans Ziel kommen. Selbstverständlich verfügen die Elektro Dreirad Roller über die dafür nötige Straßenzulassung und eine moderne Ausrüstung vom Licht über effektive Bremsen bis zu einer Rückfahrkamera.

    Probefahrt mit allen Econelo Elektro Dreirad Rollern in Gummersbach bei Köln.

    Kommen Sie nach Gummersbach und machen Sie eine Probefahrt mit einem unserer Kabinenroller oder offenen Elektromobilen. Sie werden selbst erleben, welche große Freiheit Ihnen so ein Elektro Dreirad Roller für ein oder zwei Personen bietet. Machen Sie gleich hier einen Termin!

  • Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie auch gern ausführlich. Rufen Sie uns einfach an:

    +49 2261 9785588

    Sie erreichen uns Mo.–Fr. von 9.00 bis 18.00 Uhr. Im deutschen Festnetz-Tarif.

 

Rechtliche Fragen zum Fahren mit Elektro Trikes

Mofa-Prüfbescheinigung, Führerschein Klasse AM, was braucht man, um ein Elektro Senioren Mobil mit 25 km/h Geschwindigkeit fahren zu dürfen?

  • Rechtliche Grundlagen für Elektro Senioren Mobile

    Wenn es um rechtliche Grundlagen für unsere Elektro Trikes geht, dann muss zunächst eine grundsätzliche Unterscheidung getroffen werden. Unsere Dreiradroller sind mit Ausnahme der Kabinenroller unter bestimmten Voraussetzungen als Krankenfahrstühle geeignet und zugelassen. Für diese gelten zum Teil andere Regelungen als für ein Freizeitmobil, das sich jemand kauft, um Fahrspaß und emissionsfreie Elektromobilität zu genießen. Hier sollen nun zunächst die Krankenfahrstühle behandelt werden.

    Voraussetzungen für die Zulassung eines Fahrzeugs als Krankenfahrstuhl

    Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, damit ein Fahrzeug rechtlich als Krankenfahrzeug gelten kann, das gehbehinderte, erkrankte oder behinderte Personen fahren dürfen:

    Das Fahrzeug

    • muss in seiner Bauart für die Nutzung durch Körperbehinderte geeignet sein
    • darf nicht mehr als einen Sitz haben
    • kann überdacht sein
    • darf leer samt Akku aber ohne Fahrer höchstens 300 kg wiegen
    • darf höchstens ein zulässiges Gesamtgewicht von 500 kg haben
    • darf maximal 110 cm breit sein
    • darf bauartbedingt höchstens 15 km/h fahren

    Unsere offenen, elektrischen Dreiradroller fallen unter diese Grenzen, sofern sie auf 15 km/h Geschwindigkeit begrenzt werden. Das Elektro Senioren Mobil mit 25km/h ist zu schnell. Die Kabinenroller sind zu breit, zu schwer und ebenfalls zu schnell. Sie können nicht als Krankenfahrstühle zugelassen werden, wobei sie natürlich trotzdem für viele ältere, kranke oder behinderte Menschen eine große Hilfe zur selbstbestimmten Mobilität sind. Ob es unter diesen Umständen einen Zuschuss der Krankenkasse zur Anschaffung eines Kabinenrollers oder des 25 km/h schnellen E-Dreirad Rollers gibt, das muss jeweils im Einzelfall mit der Versicherung geklärt werden.

    Weitere Unterkategorien bei den Krankenfahrstühlen

    Wenn unser Elektro Trike nur im langsamen Gang mit 6 km/h fährt, dann kann es als Krankenfahrstuhl völlig ohne irgendeine Genehmigung gefahren werden. Das dürfen sogar behinderte Kinder unter 15 Jahren, die auf ein solches Fortbewegungsmittel angewiesen sind.  Wir raten allerdings dringend dazu, eine Haftpflichtversicherung auch für diese Fahrzeuge abzuschließen. Als Teilnehmer am Straßenverkehr kann auch ein sehr langsames Fahrzeug, das rechtlich als Fußgänger gilt, Unfälle mit weitreichenden Folgen verursachen. Eine eigene Versicherung des Fahrzeugs oder eine Aufnahme in die persönliche Haftpflichtversicherung ist deswegen anzuraten. Über 6 km/h besteht Versicherungspflicht, aber die Fahrzeuge dürfen bis 10 km/h immer noch als reine Krankenfahrstühle von Jedermann, der dazu in der Lage ist, geführt werden, ohne dass ein Führerschein oder eine Prüfbescheinigung vorliegt.

    Mofa-Prüfbescheinigung für Fahrzeuge über 15 km/h bauartbedingter Geschwindigkeit

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    Heutige Regelungen

    Die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) definiert den Krankenfahrstuhl als „einsitziges, nach der Bauart zum Gebrauch durch körperlich behinderte Personen bestimmtes Kraftfahrzeug mit Elektroantrieb, einer Leermasse von nicht mehr als 300 kg einschließlich Batterien jedoch ohne Fahrer, einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 500 kg, einer bbH von nicht mehr als 15 km/h und einer Breite über alles von maximal 110 cm“. Krankenfahrstühle im Sinne der FeV können ohne Fahrerlaubnis gefahren werden, sie benötigen auch keine Zulassung. Ist die Höchstgeschwindigkeit größer als 6 km/h, sind Krankenfahrstühle versicherungspflichtig und müssen ein Versicherungskennzeichen führen.

    Mit Krankenfahrstühlen dürfen nach § 24 StVO Gehwege und andere für Fußgänger freigegebene Wege (z. B. Fußgängerzonen) mit Schrittgeschwindigkeit befahren werden. Sie haben wie Fußgänger Vorrang an Fußgängerüberwegen.

    Eine Mofa-Prüfbescheinigung braucht, wer mit einem Fahrzeug über 15 km/h Geschwindigkeit unterwegs ist und das gilt nun für Kranke oder Behinderte, die gerne etwas schneller fahren wollen ebenso wie für alle anderen, die mit unseren Elektromobilen am Straßenverkehr teilnehmen. Wer also ein über 15 km/h schnelles Elektro Trike erwirbt, muss dieses bei einer Versicherung anmelden, das Versicherungskennzeichen hinten anbringen und braucht die Mofa-Prüfbescheinigung. Gleiches gilt für unser Elektro Senioren Mobil mit 25 km/h Höchstgeschwindigkeit. Auch dieses kann mit der Mofa-Prüfbescheinigung gefahren werden.

    Die Mofa-Prüfbescheinigung kann bei Fahrschulen oder anderen Bildungseinrichtungen erworben werden und umfasst eine Doppelstunde Praxis und sechs Doppelstunden Theorie. Zum Abschluss wird eine theoretische Prüfung abgelegt. Die Mofa-Prüfbescheinigung wird ab dem vollendeten 15. Lebensjahr ausgehändigt und ist im rechtlichen Sinn kein Führerschein. Da die Mofa-Prüfbescheinigung erst 1980 eingeführt wurde, müssen sie Personen, die vor 1965 geboren sind, nicht erwerben. Sie müssen sich bei einer Polizeikontrolle in unserem Elektro Trike bis 25 km/h nur ausweisen können und damit ihr Alter nachweisen.

  • Der bis zu 45 km/h schnelle Econelo Kabinenroller 1500

    Das einzige Fahrzeug im Econelo Sortiment, für das Sie einen Führerschein brauchen ist der 45 km/h schnelle Kabinenroller 1500. Wenn Sie sich diesen wetterfesten Elektroflitzer leisten, dann brauchen Sie mindestens den Führerschein AM. Dieser ist auch für Zweiräder mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h und bei Verbrennungsmotoren einem Hubraum von höchstens 50 Kubikzentimeter vorgeschrieben. Bei Elektrofahrzeugen liegt die technische Grenze des Führerscheins AM bei einer Nenndauerleistung von höchstens vier Kilowatt. Selbstverständlich können Sie den Kabinenroller auch mit den "übergeordneten" Führerscheinen A, A1 und A2 sowie einem PKW- oder LKW-Führerschein fahren. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Jugendliche bereits mit 16 Jahren ein wetterfestes Fahrzeug mit Heizung fahren dürfen, sofern sie den Führerschein AM erwerben. Das wird viele Eltern freuen, die im ländlichen Bereich nicht wissen, wie ihr minderjähriges Kind zu einer ungünstig gelegenen Lehrstelle oder zum Sport kommen soll.

    Sonderfälle aus dem Bereich der Elektro Senioren Mobile bis 25km/h Höchstgeschwindigkeit

    Die Bestimmungen zum Fahren mit Krankenfahrstühlen sind in der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) geregelt. Sie beinhaltet auch eine Regelung für Altfälle. Darin ist festgehalten, dass Personen, die ein Fahrzeug vor dem Stichtag 01.09.2002 als Krankenfahrzeug zugelassen haben, dieses auch weiter fahren dürfen, auch wenn es den heutigen Regelungen nicht entspricht. Das gleiche gilt für Prüfbescheinigungen für Krankenfahrstühle, die vor diesem Stichtag ausgestellt wurden. Sie dürfen Ihr Fahrzeug weiter führen, wenn Sie es vor dem 30. 06. 1999 erstmals in Verkehr genommen haben. Diese Regelungen gelten aber nur für Altfahrzeuge. Wenn der betroffene Personenkreis heute eines unserer Elektro Senioren Mobile mit 25 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit erwirbt, dann muss auch eine aktuelle Mofa-Prüfbescheinigung erworben werden. Für die Kabinenroller bis 45 km/h ist mindestens eine Fahrerlaubnis AM vorzulegen.

     

    Regelungen zur Teilnahme am Straßenverkehr mit Krankenfahrstühlen und Elektrotrikes

    Wenn Sie einen Krankenfahrstuhl nach obiger Definition, aber nur bis zu einer Geschwindigkeit bis 6 km/h fahren, gelten Sie rechtlich als Fußgänger. Sie dürfen damit Gehwege benutzen und in der Fußgängerzone fahren. Wo keine Gehwege vorhanden sind, dürfen Sie aber wie ein anderer Fußgänger auch, die Straße mit Ihrem Krankenfahrstuhl benutzen. Wenn Sie mit einem schnelleren Fahrzeug mit Versicherungskennzeichen unterwegs sind, unterliegen Sie der Fahrbahnbenutzungspflicht. Das heißt, dass Sie Radwege nicht benutzen dürfen. Sie sind den Radfahrern vorbehalten. Obwohl langsame E-Bikes auch auf Radwegen erlaubt sind, gilt dies nicht für Fahrzeuge, die keinen Antrieb aus Muskelkraft besitzen. Auch die schnellen E-Bikes mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 25 km/h müssen die Fahrbahn benutzen und sind auf Radwegen verboten.

    Für unsere Elektro Senioren Mobile bis 25km/h bedeutet dies, dass Sie im kleinsten Gang bis 6 km/h auch Gehwege und Fußgängerzonen befahren dürfen. Sobald Sie schneller unterwegs sind, müssen Sie die Straße, nicht den Radweg benutzen.

  • Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie auch gern ausführlich. Rufen Sie uns einfach an:

    +49 2261 23393

    Sie erreichen uns Mo.–Fr. von 9.00 bis 17.00 Uhr. Im deutschen Festnetz-Tarif.