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Info über Elektromobile

Rechtliche Fragen zum Fahren mit Elektro Trikes

Mofa-Prüfbescheinigung, Führerschein Klasse AM, was braucht man, um ein Elektro Senioren Mobil mit 25 km/h Geschwindigkeit fahren zu dürfen?

Dieses Modell kann auf 15 km / h gedrosselt werden und gilt dann als KRANKENFAHRSTUHL.
Es wird bei dem Tüv eine Einzelabnahme gemacht.
Dadurch brauchen Sie keinerlei Bescheinigungen mehr fürs Fahren.
So dürfen auch Personen die nach 1965 geboren sind dieses Fahrzeug führen.
Die Benötigten Papiere bekommen Sie bei uns für einen Aufpreis von 100 €.

Heutige Regelungen

Die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) definiert den Krankenfahrstuhl als „einsitziges, nach der Bauart zum Gebrauch durch körperlich behinderte Personen bestimmtes Kraftfahrzeug mit Elektroantrieb, einer Leermasse von nicht mehr als 300 kg einschließlich Batterien jedoch ohne Fahrer, einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 500 kg, einer bbH von nicht mehr als 15 km/h und einer Breite über alles von maximal 110 cm“. Krankenfahrstühle im Sinne der FeV können ohne Fahrerlaubnis gefahren werden, sie benötigen auch keine Zulassung. Ist die Höchstgeschwindigkeit größer als 6 km/h, sind Krankenfahrstühle versicherungspflichtig und müssen ein Versicherungskennzeichen führen.

Mit Krankenfahrstühlen dürfen nach § 24 StVO Gehwege und andere für Fußgänger freigegebene Wege (z. B. Fußgängerzonen) mit Schrittgeschwindigkeit befahren werden. Sie haben wie Fußgänger Vorrang an Fußgängerüberwegen.

 
  • Rechtliche Grundlagen für Elektro Senioren Mobile

    Wenn es um rechtliche Grundlagen für unsere Elektro Trikes geht, dann muss zunächst eine grundsätzliche Unterscheidung getroffen werden. Unsere Dreiradroller sind mit Ausnahme der Kabinenroller unter bestimmten Voraussetzungen als Krankenfahrstühle geeignet und zugelassen. Für diese gelten zum Teil andere Regelungen als für ein Freizeitmobil, das sich jemand kauft, um Fahrspaß und emissionsfreie Elektromobilität zu genießen. Hier sollen nun zunächst die Krankenfahrstühle behandelt werden.

    Voraussetzungen für die Zulassung eines Fahrzeugs als Krankenfahrstuhl

    Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, damit ein Fahrzeug rechtlich als Krankenfahrzeug gelten kann, das gehbehinderte, erkrankte oder behinderte Personen fahren dürfen:

    Das Fahrzeug

    • muss in seiner Bauart für die Nutzung durch Körperbehinderte geeignet sein
    • darf nicht mehr als einen Sitz haben
    • kann überdacht sein
    • darf leer samt Akku aber ohne Fahrer höchstens 300 kg wiegen
    • darf höchstens ein zulässiges Gesamtgewicht von 500 kg haben
    • darf maximal 110 cm breit sein
    • darf bauartbedingt höchstens 15 km/h fahren

    Unsere offenen, elektrischen Dreiradroller fallen unter diese Grenzen, sofern sie auf 15 km/h Geschwindigkeit begrenzt werden. Das Elektro Senioren Mobil mit 25km/h ist zu schnell. Die Kabinenroller sind zu breit, zu schwer und ebenfalls zu schnell. Sie können nicht als Krankenfahrstühle zugelassen werden, wobei sie natürlich trotzdem für viele ältere, kranke oder behinderte Menschen eine große Hilfe zur selbstbestimmten Mobilität sind. Ob es unter diesen Umständen einen Zuschuss der Krankenkasse zur Anschaffung eines Kabinenrollers oder des 25 km/h schnellen E-Dreirad Rollers gibt, das muss jeweils im Einzelfall mit der Versicherung geklärt werden.

    Weitere Unterkategorien bei den Krankenfahrstühlen

    Wenn unser Elektro Trike nur im langsamen Gang mit 6 km/h fährt, dann kann es als Krankenfahrstuhl völlig ohne irgendeine Genehmigung gefahren werden. Das dürfen sogar behinderte Kinder unter 15 Jahren, die auf ein solches Fortbewegungsmittel angewiesen sind. Es ist nicht einmal erforderlich diese Fahrzeuge mit einem Versicherungskennzeichen anzumelden. Wir raten allerdings dringend dazu, eine Haftpflichtversicherung auch für diese Fahrzeuge abzuschließen. Als Teilnehmer am Straßenverkehr kann auch ein sehr langsames Fahrzeug, das rechtlich als Fußgänger gilt, Unfälle mit weitreichenden Folgen verursachen. Eine eigene Versicherung des Fahrzeugs oder eine Aufnahme in die persönliche Haftpflichtversicherung ist deswegen anzuraten. Über 6 km/h besteht Versicherungspflicht, aber die Fahrzeuge dürfen bis 10 km/h immer noch als reine Krankenfahrstühle von Jedermann, der dazu in der Lage ist, geführt werden, ohne dass ein Führerschein oder eine Prüfbescheinigung vorliegt.

    Mofa-Prüfbescheinigung für Fahrzeuge ab 10 km/h bauartbedingter Geschwindigkeit

    Eine Mofa-Prüfbescheinigung braucht, wer mit einem Fahrzeug über 10 km/h Geschwindigkeit unterwegs ist und das gilt nun für Kranke oder Behinderte, die gerne etwas schneller fahren wollen ebenso wie für alle anderen, die mit unseren Elektromobilen am Straßenverkehr teilnehmen. Wer also ein 15 km/h schnelles Elektro Trike erwirbt, muss dieses bei einer Versicherung anmelden, das Versicherungskennzeichen hinten anbringen und braucht die Mofa-Prüfbescheinigung. Gleiches gilt für unser Elektro Senioren Mobil mit 25 km/h Höchstgeschwindigkeit. Auch dieses kann mit der Mofa-Prüfbescheinigung gefahren werden.

    Die Mofa-Prüfbescheinigung kann bei Fahrschulen oder anderen Bildungseinrichtungen erworben werden und umfasst eine Doppelstunde Praxis und sechs Doppelstunden Theorie. Zum Abschluss wird eine theoretische Prüfung abgelegt. Die Mofa-Prüfbescheinigung wird ab dem vollendeten 15. Lebensjahr ausgehändigt und ist im rechtlichen Sinn kein Führerschein. Da die Mofa-Prüfbescheinigung erst 1980 eingeführt wurde, müssen sie Personen, die vor 1965 geboren sind, nicht erwerben. Sie müssen sich bei einer Polizeikontrolle in unserem Elektro Trike bis 25 km/h nur ausweisen können und damit ihr Alter nachweisen.

  • Der bis zu 45 km/h schnelle Econelo Kabinenroller 1500

    Das einzige Fahrzeug im Econelo Sortiment, für das Sie einen Führerschein brauchen ist der 45 km/h schnelle Kabinenroller 1500. Wenn Sie sich diesen wetterfesten Elektroflitzer leisten, dann brauchen Sie mindestens den Führerschein AM. Dieser ist auch für Zweiräder mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h und bei Verbrennungsmotoren einem Hubraum von höchstens 50 Kubikzentimeter vorgeschrieben. Bei Elektrofahrzeugen liegt die technische Grenze des Führerscheins AM bei einer Nenndauerleistung von höchstens vier Kilowatt. Selbstverständlich können Sie den Kabinenroller auch mit den "übergeordneten" Führerscheinen A, A1 und A2 sowie einem PKW- oder LKW-Führerschein fahren. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Jugendliche bereits mit 16 Jahren ein wetterfestes Fahrzeug mit Heizung fahren dürfen, sofern sie den Führerschein AM erwerben. Das wird viele Eltern freuen, die im ländlichen Bereich nicht wissen, wie ihr minderjähriges Kind zu einer ungünstig gelegenen Lehrstelle oder zum Sport kommen soll.

    Sonderfälle aus dem Bereich der Elektro Senioren Mobile bis 25km/h Höchstgeschwindigkeit

    Die Bestimmungen zum Fahren mit Krankenfahrstühlen sind in der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) geregelt. Sie beinhaltet auch eine Regelung für Altfälle. Darin ist festgehalten, dass Personen, die ein Fahrzeug vor dem Stichtag 01.09.2002 als Krankenfahrzeug zugelassen haben, dieses auch weiter fahren dürfen, auch wenn es den heutigen Regelungen nicht entspricht. Das gleiche gilt für Prüfbescheinigungen für Krankenfahrstühle, die vor diesem Stichtag ausgestellt wurden. Sie dürfen Ihr Fahrzeug weiter führen, wenn Sie es vor dem 30. 06. 1999 erstmals in Verkehr genommen haben. Diese Regelungen gelten aber nur für Altfahrzeuge. Wenn der betroffene Personenkreis heute eines unserer Elektro Senioren Mobile mit 25 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit erwirbt, dann muss auch eine aktuelle Mofa-Prüfbescheinigung erworben werden. Für die Kabinenroller bis 45 km/h ist mindestens eine Fahrerlaubnis AM vorzulegen.

     

    Regelungen zur Teilnahme am Straßenverkehr mit Krankenfahrstühlen und Elektrotrikes

    Wenn Sie einen Krankenfahrstuhl nach obiger Definition, aber nur bis zu einer Geschwindigkeit bis 6 km/h fahren, gelten Sie rechtlich als Fußgänger. Sie dürfen damit Gehwege benutzen und in der Fußgängerzone fahren. Wo keine Gehwege vorhanden sind, dürfen Sie aber wie ein anderer Fußgänger auch, die Straße mit Ihrem Krankenfahrstuhl benutzen. Wenn Sie mit einem schnelleren Fahrzeug mit Versicherungskennzeichen unterwegs sind, unterliegen Sie der Fahrbahnbenutzungspflicht. Das heißt, dass Sie Radwege nicht benutzen dürfen. Sie sind den Radfahrern vorbehalten. Obwohl langsame E-Bikes auch auf Radwegen erlaubt sind, gilt dies nicht für Fahrzeuge, die keinen Antrieb aus Muskelkraft besitzen. Auch die schnellen E-Bikes mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 25 km/h müssen die Fahrbahn benutzen und sind auf Radwegen verboten.

    Für unsere Elektro Senioren Mobile bis 25km/h bedeutet dies, dass Sie im kleinsten Gang bis 6 km/h auch Gehwege und Fußgängerzonen befahren dürfen. Sobald Sie schneller unterwegs sind, müssen Sie die Straße, nicht den Radweg benutzen.

 

 

Elektromobile haben ihren Platz nicht nur bei den Senioren, sondern auch bei Menschen mit Handicap erobert. Und das aus gutem Grund: Die E-Mobile verhelfen den Betroffenen wieder zu ganz neuer Mobilität und Unabhängigkeit.

Das Einkaufen ist nicht mehr so beschwerlich, auch Ausflüge in einen Park oder „motorisierte Spaziergänge“ sind wieder möglich.

Mit den Elektromobilen läßt es sich leichter am täglichen Leben teilnehmen, die Mobilität und Flexibilität – egal in welchem Alter – wird wieder möglich.

Aber was bieten die E-Scooter, Elektromobile oder Seniorenmobile? Für wen sind sie geeignet? Sind sie sicher? Es gibt viele Fragen zu diesen Elektrofahrzeugen. Ich hoffe, ich kann Ihnen mit dieser Checkliste die passenden Antworten geben. 

Wichtig ist, sich VOR dem Kauf umfangreich zu informieren und beraten zu lassen, Ratgeber und Tests zu lesen, zu vergleichen und auch Probe zu fahren. 

Was ist der Unterschied zwischen einem Elektromobil und einem Elektrorollstuhl

  • Elektromobil und Elektrorollstuhl sind schon von der Bauart sehr unterschiedlich.
  • Ein Elektrorollstuhl kann sowohl in der Wohnung als auch im Freien genutzt werden,
  • ein Elektromobil ist aufgrund seiner massigen Bauart eher nicht für eine Wohnung geeignet.
  • Das Elektromobil wurde entwickelt für Menschen mit Gehbehinderungen, das heißt, für Personen, die noch gehen können, aber eben unter sehr erschwerten Umständen.
  • Das Elektromobil hat eine direkte Lenkung. Es ist erforderlich, dass mit beiden Armen/Händen gelenkt werden kann.
  • Ein Elektrorollstuhl eignet sich für Menschen die überhaupt nicht mehr gehen können und/oder auch sonst körperliche Einschränkungen haben, die ein Gehen nicht mehr ermöglichen.
  • Ein Elektromobil wird in der Regel sporadisch und nicht den ganzen Tag über benutzt, ein Elektrorollstuhl dagegen meist den ganzen Tag.
  • Das Bedienen eines Elektromobils setzt gewisse körperliche und geistige Fähigkeiten voraus. 

Für welche Zwecke kann ich ein E-Mobil nutzen

  • Für viele Outdoor-Freizeitaktivitäten
  • Fahrten zur Arbeit
  • Einkaufen
  • Spazierfahrten
  • Fahrten innerhalb der Stadt oder auf dem Land u.v.m

Was kostet ein Elektromobil

Es gibt günstige Modelle und teure Modelle. Die Kosten sind abhängig von der Qualität, Ausstattung und der Leistung der Elektrofahrzeuge sowie den Ansprüchen des Fahrzeugnutzers. Im unteren Segment muss mit circa 1.500 Euro gerechnet werden, Fahrzeugkosten über 10.000 Euro sind aber auch keine Seltenheit. 

 

Kann man Elektromobile mieten oder gebraucht kaufen

Es gibt die Möglichkeit, ein Fahrzeug nicht nur als Neufahrzeug zu kaufen, sondern auch

  • gebraucht zu kaufen

Die einzelnen Möglichkeiten sollten mit dem Händler durchgesprochen werden und sind auch immer vom Umfang und der Häufigkeit des Gebrauchs abhängig. 

Wie weit kann ich mit einem Elektromobil fahren

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden und hängt unter anderem von diesen Faktoren ab:

  • Waren die Batterien ganz aufgeladen
  • Wie schnell wurde gefahren
  • Wurde nur auf ebener Strecke gefahren oder auch am Berg
  • Ist das befahrene Gelände unwegsam und holperig
  • Sind die Reifen optimal befüllt
  • Welche Leistung hat die Batterie
  • Und das Wetter spielt eine weitere Rolle bei der Reichweite einer Batterie. An feuchten und kalten Tagen fühlen sich manche Batterien unwohl und verlieren an Leistung.
  • Auch das Körpergewicht bzw. die Zuladung macht sich bei der Reichweite bemerkbar 

Es gibt aber durchaus Elektrofahrzeuge, die eine maximale Reichweite von bis zu 60 Kilometern haben. 

Wie schnell fährt ein Elektromobil

Es gibt Fahrzeuge mit unterschiedlichen Motorleistungen. Der kleinste Motor hat eine Fahrgeschwindigkeit von 6 km/h, es gibt aber auch Motoren für 15 oder 25 km/h. Schneller als 15 km/h ist jedoch gesetzlich nur mit Mofakennzeichen erlaubt. 

Haben die Elektromobile eine Batteriestandsanzeige

Das ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Aber prinzipiell gibt es solche Modelle und wer darauf Wert legt, sollte sich beim Kauf vorher informieren, ob das von ihm bevorzugte Modell über eine Batteriestandsanzeige verfügt.

Mit welchen Stromkosten muss ich rechnen

Das ist wiederum abhängig von der Größe und Leistung des Elektromobils und den Strompreisen jedes Einzelnen. Es macht Sinn, sich beim Verkäufer zu informieren, wieviel kW durchschnittlich verbraucht werden und diese dann mit den persönlichen Stromtarifen zu berechnen.

Grob über den Daumen gepeilt kann man aber sagen, dass ein Elektromobil Strom für circa 1,00 €uro pro 100 Kilometer verbraucht.

Die Krankenkassen sind jedoch verpflichtet, für verordnete, Strom verbrauchende Hilfsmittel die Stromkosten zu übernehmen. Einen entsprechenden Musterbrief zur Beantragung der Stromkosten finden Sie hier.

Muss ich einen Sturzhelm tragen

Wer Krafträder oder  offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt sowie auf oder in ihnen mitfährt , muss während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen.Dies gilt nicht , wenn vorgeschriebene Sicherheitsgurte angelegt sind.

Wenn Sie Elektromobile  bis 20 km/h fahren, müssen Sie keinen Sturzhelm tragen.

Es können alle Produkte auf 15 km / h gedrosselt werden:  dadurch besteht keine Helmpflicht mehr und Sie können dann auf Radwegen und Bürgersteigen fahren.

Das Seniorenmobil wird vom TÜV Rheinland geprüft und Sie erhalten eine Einzelabnahme mit den notwendigen Papieren.

Bitte beim Kauf angeben.

Wird ein Führerschein für das Fahren eines Emobils benötigt

Das ist abhängig von den einzelnen Modellen.

  • Es gibt Fahrzeuge, für die kein Führerschein benötigt wird und
  • es gibt Fahrzeuge, für die zumindest ein Mofaführerschein benötigt wird, wenn man nach dem 01.04.1965 geboren ist.
  • Mindestalter, um ein Elektromobil fahren zu dürfen ist 15 Jahre

Kann ein Elektromobil Probe gefahren werden

Ein guter Verkäufer läßt den Kunden die Fahrzeuge, welche in die engere Wahl kommen, kostenlos und unverbindlich Probe fahren. Die Probefahrt gibt dem Kunden auch ein erstes Gefühl, ob er mit dem Elektrofahrzeug überhaupt zurechtkommt. 

Bitte einen Tel. Termin ausmachen.

Spielt das Gewicht des Fahrers eines Elektromobils eine Rolle

Ja, es gibt unterschiedliche Modelle, die auch vom Gewicht des Fahrers abhängig sind. Auch hierzu ist eine ausführliche Beratung notwendig, um die Belastungsgrenzen nicht zu überschreiten. Es muss auch daran gedacht werden, dass nicht nur der Fahrer selbst Gewicht mitbringt, sondern auch die Zuladung. 

 

Was sind die Vorteile eines Elektromobils

  • Hohe Mobilität, Eigenständigkeit, Flexibilität und Unabhängigkeit
  • Alle Fahrten in einem bestimmten Umkreis können bewältigt werden, ohne auf einen Bus, die Bahn, ein Auto oder ein Taxi angewiesen zu sein.
  • Die Bedienung ist relativ einfach
  • Im Gegensatz zu einem manuellen Rollstuhl hat das Seniorenmobil/Elektromobil den Vorteil, dass es ohne fremde Hilfe benutzt werden kann.
  • Da es auch Ausführungen mit Überdachung gibt, ist ein Elektromobil nahezu vom Wetter unabhängig
  • Geringe Verbrauchskosten (Strom)
  • Es ist nicht nur Fortbewegungsmittel sondern auch Transportmittel. Die Einkäufe können gut auf dem Elektromobil verstaut werden
  • Angenehme Beinfreiheit
  • Gutes Ein- und Aussteigen
  • Lenksäule und Sitz kann an die Größe des Nutzers angepaßt werden
  • Supermärkte und Einkaufszentren können mit dem E-Mobil befahren werden
  • Gut im Kofferraum zu verstauen, da zusammenklappbar
  • Reichweiten bis zu maximal 60 Kilometern
  • Kann wieder gut weiter verkauft werden, da auch gebrauchte Elektromobile gesucht werden
  • Nahezu keine Wartung notwendig
  • Sicher, da Fahrzeuge, die für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind, mit Bremsleuchten, Blinker usw. ersehen sind 

Was sind die Nachteile eines Elektromobils

  • Teuer in der Anschaffung
  • Unter Umständen erhalten Sie keinen vollen oder auch gar keinen Zuschuss von der Krankenkasse/Pflegekasse
  • Es wird eine Unterstellmöglichkeit benötigt
  • Ersatzbatterien sind relativ teuer
  • Um an einem Tisch zu sitzen ist ein Elektro-Rollstuhl geeigneter
  • In der Wohnung sind Elektromobile eher nicht geeignet

Das Öffnen von Türen ist aus der Sitzposition heraus nicht, oder nur sehr schwer,

Muss ein Elektromobil zum TÜV

Nein, die Elektromobile unterliegen keiner TÜV-Prüfungspflicht 

Besteht Versicherungspflicht für Elektromobile

Auch hier ist es wieder abhängig von der Art des Elektromobils. Es gibt Fahrzeuge

  • die keine Versicherung benötigen und welche
  • die als „elektrischer Krankenfahrstuhl“ (mit Versicherungskennzeichen) versichert werden müssen.
  • Haftpflichtversicherungspflicht sollte überprüft werden, ob es für den persönlichen Fall sinnvoll ist.

Kann ein Elektromobil auf Reisen mitgenommen werden

Elektromobile können sowohl im Flugzeug als auch mit der Bahn mitgenommen werden, wenn sie zusammenklappbar/faltbar sind. Allerdings ist vorher mit der Bahn bzw. dem Reiseunternehmen/Fluggesellschaft Rücksprache zu halten, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Beim Transport in einem Flugzeug müssen die Batterien auslaufsicher und versiegelt sein. 

Welche Zuschüsse gibt es für ein Elektromobil

Krankenkasse: Elektromobile und Elektrorollstühle sind Hilfsmittel für die Mobilität. Wenn eine medizinische Indikation vorliegt, kann der behandelnde Arzt eine Verordnung für ein Elektromobil als Sonderform von Elektro-Rollstühlen ausstellen. Mit der Verordnung wird belegt, dass das Elektromobil als Hilfsmittel benötigt wird. Wird das Hilfsmittel abgelehnt, haben Sie die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen.

Um die Kosten von der Kasse erstattet zu bekommen, muss das ausgesuchte Elektromobil eine Hilfsmittelnummer haben, da nicht jedes Elektromobil von der Kasse bezahlt wird. Deshalb ist es wichtig, bei der Beratung darauf hinzuweisen, dass eine Verordnung vorliegt und die Fahrzeuge mit zugelassener Hilfsmittelnummer vorgeführt werden.

Ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt, hängt auch von der Geschwindigkeit des Elektromobils ab. Die Krankenkassen bezahlen nur Elektromobile und Rollstühle mit max. 6 km/h.

Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist unabhängig von einer Pflegestufe / einem Pflegegrad.

Zuzahlung oder komplette Eigenleistung: Wer ein anderes Elektromobil aussucht als von der Krankenkasse genehmigt, muss damit rechnen, die Kosten komplett selbst oder zumindest die Mehrkosten bezahlen zu müssen. Näheres kann dazu auch der Verkaufsberater sagen. Am besten ist es jedoch, diese Thematik mit der zuständigen Krankenkasse zu besprechen.

  

Mehrverbrauch Strom: Im Normalfall übernimmt die Krankenkasse auch den Mehrverbrauch für den Strom des Elektromobils.

Sozialamt, Arbeitsamt, Rentenversicherung: Je nach finanzieller Situation des Antragstellers können unter Umständen auch das Sozialamt, Arbeitsamt oder die Rentenversicherung dazu verpflichtet werden, sich an den Kosten zu beteiligen oder ganz zu tragen.

Steuerliche Abzugsfähigkeit: Geleistete Mehrkosten können selbstverständlich auch von der Steuer als „Hilfsmittel im engeren Sinne“ abgesetzt werden. Diese Kosten sind als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung anzugeben. Wenn Sie die Kosten für das Elektromobil komplett selbst bezahlen müssen, ist es sinnvoll, vom behandelnden Arzt dem Finanzamt eine Bescheinigung vorzulegen aus der die medizinische Notwendigkeit hervorgeht.

Umbauarbeiten am Haus oder der Wohnung, die nötig sind um das Elektromobil nutzen oder sicher unterstellen zu können oder evtl. Rampen zum Befahren der Garage oder des Hauseingangs können ebenfalls bei der Steuer geltend gemacht werden.

Das gleiche gilt für Fahrtkosten und Parkgebühren zur Besichtigung der Fahrzeuge bei den einzelnen Händlern, Fahrten zur Krankenkasse und alle anderen Fahrten im Zusammenhang mit dem Erwerb des E-Mobils. 

 

Elektromobile für mehr Mobilität
Mein TIPP: Lassen Sie sich beraten, ob eine
Kostenübernahme durch Krankenkasse möglich ist

 

 

Welche Kriterien sind für den Kauf eines Elektromobils wichtig

Die Ansprüche an ein Elektromobil sind von Person zu Person unterschiedlich. Es gibt Menschen, die das Fahrzeug nur ein oder zwei Mal die Woche benötigen, andere benötigen es jeden Tag mehrfach. Deshalb sind folgende Kriterien ausschlaggebend:

  • Wie häufig wird das Elektromobil benötigt
  • Welche Entfernungen müssen zurückgelegt werden
  • Beschaffenheit der Wege und Straßen
  • Welche Reichweite sollen die Batterien haben
  • Wird eher in ländlichen Gegenden gefahren oder mehr in der Stadt
  • Das Gewicht des Fahrers ist ausschlaggebend für die Auswahl des richtigen Fahrzeugs, ebenso ob
  • mit dem Elektromobil regelmäßig Lasten transportiert werden sollen
  • Wie schnell soll gefahren werden
  • Gibt es eine TÜV-Prüfung oder ein CE-Zeichen für das Fahrzeug
  • Soll das Fahrzeug zum Transport im Auto, Flugzeug oder der Bahn geeignet sein
  • Wie ist das Fahrzeug gefedert. Es sollte keine Rückenschmerzen verursachen